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Chorgemeinschaft Zäringia e.V.

Gedankensplitter zur Fasnet 2021

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Der hiesige Fasnetsruf „Narri – Narro“ erschallt jedes Jahr beim Rosenmontagsumzug. Der Februar liegt vor uns und mit ihm stehen eigentlich die tollen Tage der Fasnet vor der Tür. Leider ist ein ausgelassenes Feiern nicht möglich, dieses Jahr hat uns Corona das verdorben, doch der Frohsinn bleibt uns erhalten!
Den Humor und die Freude lassen wir uns dadurch nicht nehmen, und die uns auferlegte Ruhe hat doch auch Positives. Wir können mal wieder Bücher zur Hand nehmen, z. B. ein Buch über die eigene sehr schöne Heimat mit ihren Bräuchen und Sitten. Dann versteht man auch den ursprünglichen Sinn der Fasnet mehr. Die Winteraustreibung nimmt einen großen Raum ein und damit die Freude auf die wärmere Jahreszeit.
Wir hier in der Breisgaumetropole beherbergen ca. dreißig Narrennester. Jedem von uns sind doch die Bächleputzer, Bobbeli, Günterstäler Bohrer, Zähringer Burgnarren, Haslacher Dickköpf, Glunki, Hexen und weitere bekannt. Die Hemdglunker führten früher einen Kinderumzug in der Innenstadt an.


Bekannte Narrenrufe aus der Region:

„Hoorig, hoorig isch die Katz
und wenn die Katz net hoorig ischt
dann fängt sie keine Mäuse nicht.“
Jedes Kind bekam am Schluss eine Wurst und einen Wecken.


„In de Wiehre do gibts Bachsteinkäs um Viere“.
Das hatten die Käsrieber hervorgebracht.


Noch ein sinniger Spruch des Karnevalsvereins Freiburg:
„Des ganzen Lebens bittrer Ernst
sei einmal im Jahr vermieden.
Wer einmal im Jahr nicht ein rechter Narr,
ist ein wirklich Narr hienieden!“

Und wer kennt nicht noch den Vers:
„Luschtig isch die Fasenacht,
wenn mei Mueter Kiechli bacht,
wenn sie aber keine bacht,
dann pfeif‘ ich uff die Fasenacht.“

Bei uns im Chor ist corona-gezwungenermaßen eine ruhige Zeit angebrochen, doch fiebern wir um so mehr und voller Tatendrang dem gemeinsamen Singen entgegen. Wie heißt es doch so schön: Mit Geduld und Spucke, fängt man eine Mucke. Wir verzagen nicht.
 
Inge Binder