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Chorgemeinschaft Zäringia e.V.

                  “Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün 
          und lass´ mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn...” 
                        
Wolfgang Amadeus Mozart / Christian Adolph Overbeck

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Freuen wir uns einfach – die Natur bietet ein herrliches Farbenspiel. Das ist Balsam für unsere Seele und unseren Körper, genießen wir die Ruhe in der Natur, dann kann man „Corona“ fast vergessen.

Woher dieser Monat seinen Namen hat, ist unklar. Ich habe gelesen, dass er vermutlich von „Maia“ kommt. Maia war die Mutter des Merkur. Mercurius war ein Gott in der römischen Religion, eingedeutscht Merkur. Auch der Wochentag Mittwoch wurde davon abgeleitet, im französischen wurde daraus mercredi, im spanischen miércoles. Am meisten ist uns wohl Merkur als Planet unseres Sonnensystems bekannt. Ist es nicht schön, jetzt  wo wir viel Zeit „in unseren vier Wänden verbringen“, uns neue Kenntnisse zu erarbeiten.

Es gibt viele Bräuche im Monat Mai:
 
die Walpurgisnacht auf dem Blocksberg bzw. bei uns ist es der Brocken im Harz.  Es gibt unzählige Blocksberge in der ganzen Welt.  „Walpurgis“, abgeleitet von Walburga, die am  1.  Mai heilig gesprochen wurde, geboren mutmaßlich um 710 im südenglischen Wessex, gestorben mutmaßlich 25. Februar 779 in Heidenheim (Äbtissin des Klosters Heidenheim),
der Tanz in den Mai,
das Aufstellen des Maibaumes – in den Dörfern meist am schönsten -
das Maifeuer,
Streiche spielen wie Ausheben der Gartentür o. ä., 
die Maibowle mit Waldmeister.

Freuen wir uns auf einen Monat, der uns schöne Feiertage: wie Muttertag, Christi Himmelfahrt, auch als Vatertag bekannt und Pfingsten beschert. Das alles macht uns stark. Nur mit Stärke und Optimismus können wir die mißliche Corona-Misere ertragen und besiegen und wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, dass dieses Elend auch mal wieder ein Ende findet. Bleibt alle fröhlich, stark und optimistisch.

Inge Binder